Florian (7) Der Motorradfahrer

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Florian (7) Der MotorradfahrerSimon und Alexander hatten das ganze Wochenende in liebender Zweisamkeit im Bett verbracht.Alexander fühlte sich ausgesprochen gut, aber doch ein wenig geschwächt. Das was Simon ihm abverlangte war schon grenzwertig. Entspannt lag er in Wanne und fühlte wie seine Lebensgeister erwachten und wie auch sein Tatendrang. Er war einfach nur glücklich und hätte die ganze Welt umarmen können. Er trocknete sich ab und weckte Simon mit einem zärtlichen Guten-Morgen-Kuss Blitzschnell zog Simon Alexander an sich, begrub ihn unter sich und begann mit seinem verführerischen Zungenspiel Alexander zu einem erneutem Liebesspiel zu überreden. Alexander nahm zärtlich Simons Kopf in seine Hände küsste sanft seinen verführerischen Mund und bat Simon sich zu gedulden. „Schatz, Simon“, hast du vergessen, dass Leander gleich kommt?“ „Ich mache Frühstück und den Rest bereden wir später. Simon sprang wohlgelaunt aus dem Bett, griff sich Alexander, drückte ihn an sich und mit seinem verführerischsten Lächeln flüsterte ihm ins Ohr „Du bist für mich der kostbarste Schatz der Welt, den es für Geld nicht zu kaufen gibt.“Sprachs, lief ins Bad und ließ einen verdatterten Alexander zurück.Liebevoll deckte Alexander den Frühstückstisch. Gerade als der Kaffee durchgelaufen war, machte sich die Türklingel lautstark bemerkbar, die mich dann auch wieder in die Realität zurück holten. Durch die Glastür erkannte ich wer schon an diesem frühen Morgen um Einlass bat. Leander, der mit einer Brötchentüte bewaffnet, lächelte mich strahlend an und ich kam kaum dazu, ihm einen Guten Morgen zu wünschen. Die Brötchen, die schon fertig belegt waren, eine Empfehlung von Tante Vera, die meinte, dass er Leander, mit seinem Chef frühstücken sollte, wenn er schon so früh einbestellt wurde. „Typisch Vera“ lächelte, aber eine gute Idee, dir mir gefällt. Warum stehen wir eigentlich in der offenen Tür“ witzelte er und bat Leander doch einzutreten. Wenn mich nicht alles täuscht sitzt Simon bereits am Frühstückstisch und hat ein weiteres Gedeck für dich Leander aufgelegt. Das untrügerische Klappern des Besteck, lassen nur diese eine Vermutung zu. „Guten Morgen“, ertönte der fröhliche Gruß von Simon. Die drei Männer genossen das gemeinsame Frühstück. „Wir haben alle Zeit der Welt“sagte Alexander an Leander gerichtet“. Die Arbeit in der Gießerei ist überschaubar und wir haben dann Zeit genug den Sand umzuschichten. Wir lassen Simon gleich allein, weil du und ich ins Museum gehen und ich dir zeigen möchte, was ich mir vorgestellt hatte, wie dein Gesellenstück aussehen könnte„Wie ich dich kenne, wird das ein Meisterstück werden Leander“, meinte Alexander und lächelte. Alexander und Leander machten sich auf den Weg. Leander kannte das Museum und war oft genug dabei, wenn interessiertere Gruppen durchs Museum geführt wurden. Nur was sich hinter der verschlossenen Tür verbarg, wusste er auch nicht. Alexander hatte diese Frage stets unbeantwortet gelassen. Mit einer großen Geste schloss Alexander die Tür auf und bat auch Leander die Augen zu schließen und führte ihn in die Mitte des Raumes. „Bitte öffne jetzt die Augen,“ nachdem Alexander die Schalter für die Spots umgelegt hatte. Ganz andächtig wurde Leander, als er das Kunstwerk und die gesamte Dokumentation sah. Es dauerte bis er alles in sich aufnahm und ging ganz nah an das spiegelverkehrte Kunstwerk heran. Er atmete schwer und dachte darüber nach, mit welchen Gefühlen und Emotionen dieses Kunstwerk bei seiner Entstehung verbunden waren. Alexander legte einen Arm um Leanders Schultern und nahm Anteil an seiner Überraschung, die er nur zu gut verstand.Lieber Leander, wir haben die Erlaubnis, dieses Kunstwerk noch einmal zu gießen. Wenn du deine Arbeit als Gesellenstück bei der Handwerkskammer einreichst, wird gleichzeitig eine notarielle Beglaubigung die verkleinerte Kopie dieses Werkes, das nur einmalig als Gesellenstück hergestellt werden darf, durch dich Leander und unverkäuflich bleibt. „Natürlich solltest du dem zustimmen“, unterstrich Alexander mit der nötigen Tonlage die Wichtigkeit dieses Dokumentes. Wir kamen ins fachsimpeln und auch Leander war begeistert mit dem spiegelbildlichen Teil, dass das Kunstwerk „Die Liebe„ nicht nur ergänzt und nach seinem Geschmack in Vollendung zeigt, wenn zwei Liebende zu einer Einheit verschmelzen. Leander fragte noch, was ich denken würde, das „Gesellenstück“ auf einer Rollwand zu präsentieren, wie ich es mit diesem Kunstwerk im Museum gemacht habe. Der Gedanke gefiel mir und ich denke, dass die Prüfer damit einverstanden sind. Oft werden nach der Lossprechung der Lehrlinge in einer Ausstellung die schönsten Gesellenstücke einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. „Leander, ich denke wir haben gute Aussichten“ schmunzelte Alexander. „Für einen Kaffee reicht es noch“, bevor wir arbeiten müssen, meinte Alexander. Zustimmend nickte Leander und folgte seinem Chef ins Haus. Fröhlich pfeifend stand Simon im Türrahmen mit einem Teller jonglierend „Die Herren wünschen zu speisen?“und brachte die Ankommenden zum Lachen.“Nur zwei Kaffee bitte“ griff Alexander ganz ernsthaft die Scharade auf und konnte sich kaum das Lachen verkneifen.Alexander unterbrach kurz die Unterhaltung und an Leander gewandt sagte er.“warte bitte auf mich. Ich muss im Büro schnell noch einige wichtige Gespräche führen und und fast unmerklich in Richtung Simon, der ihn sofort verstand. Simon der auch von den Fähigkeiten Leanders angetan war, verwickelte ihn ein ein fachliches Gespräch, dass Simon sehr imponiert. Er belobigte ihn auch zu der Anregung, die das Kunstwerk “Die Liebe“ erst zu dem machte, was es auch ausdrücken sollte. Leander stimmte begeistert zu und teilte Simon mit, wie sein Chef das Kunstwerk neu überarbeiten wollte, dass er es zu einer echten Vollendung bringen sollte, von dem er fest überzeugt war. Er bedankte sich bei Simon, dass er seine Zustimmung dazu gegeben hatte und es auch erlaubte, es für sein Gesellenstück benutzen durfte. „Das war nicht schwer Leander“, ich weiß wie sehr Alexander dich und deine Mitarbeit schätzt und wie er sich immer gewünscht hat, einen Sohn wie dich zu haben können. So sehr bist du ihm ans Herz gewachsen. Leander errötete leicht bei diesem, wie er meint etwas übertriebenem Lob, dass Simon aussprach. Manchmal hatte Leander es sich schon vorgestellt, einen Vater wie Alexander zu haben. Es wäre ihm viel erspart geblieben. Gut gelaunt machten Alexander und Leander sich auf den Weg in die Gießerei, nach einem zugegebenem überlangen und mehr als leidenschaftlichem Abschiedskuss von Simon. Versonnen presste Alexander unterwegs zwei Finger seiner Hand auf die so innig geküssten Lippen. Immer noch ein wenig abwesend begrüßte er wie gewohnt seine Sekretärin, die seine Ankunft bereits erwartete. Leander machte sich auf den Weg zu seinem Arbeitsplatz, während Alexander sein Büro betrat, in dem der Staatsanwalt bereits auf ihn wartete. Alexander überreichte ihm die belastenden Dokumente und begleitete den Staatsanwalt an der Sekretärin vorbei, die ihm lächelnd ein verpacktes Päckchen in die Hand drückte. „Ein Geschenk des Hauses,“ murmelte sie verlegen. Ein sehr emotionales Dankeschön, ließ Frau Baumert heftig erröten. Alexander bemerkte die Reaktionen der beiden Menschen, die anscheinend Gefallen aneinander gefunden hatten. Er machte in Gedanken an seiner inneren Strichliste einen ganz dicken Vermerk von einem Herzen gekrönt und es heute Abend mit Simon zu besprechen. Es wäre doch gelacht, diese für so wertvollen Menschen miteinander enger bekannt zu machen. Er rieb sich die Hände, verließ den Bürotrakt und machte sich auf den Weg in die Gießerei. Er kam gerade in der Gießerei an, als Daniel fast außer Atem angeradelt kam. „Leander hatte im Eifer des Gefechts vergessen, sein Lunchpaket einzupacken“ entschuldigte Daniel sein Kommen. „Brings ihm nur Daniel, es freut ihn bestimmt gewiss,“ entgegnete Alexander „Es ist eh gleich Pause und kannst sie mit ihm verbringen“ „Danach möchte ich mit dir über deine Zukunft reden, aber nur, wenn du das möchtest“, sagte er lächelnd. Und ob das Daniel wollte. „Werde es gleich Leander erzählen“ und rannte überglücklich in die Gießerei. Leander war mehr als überrascht, als sein Liebling in der Gießerei auftauchte. Er war besorgt, weil er wusste, dass Fremde so ohne weiteres die Gießerei nicht betreten durften. Daniel bemerkte sofort Leanders Sorgenmiene und beschwichtigte ihn, dass er die Erlaubnis von seinem Chef habe ihn besuchen zu dürfen, weil er Leander vergessen hatte, sein Lunchpaket einzupacken. Stürmisch begrüßte er seinen innig geliebten Freund und hauchte ihm einen verstohlenen Kuss auf seinen wunderschönen Mund. Auch wenn es noch so heimlich geschah, wurde es trotzdem mit Erstaunen registriert. Sigurd, Freund und Arbeitskollege von Leander hatte ein feines Gespür für Veränderungen. Normalerweise hatten sie keine Geheimnisse voreinander, außer den intimste Wünschen die nach Erfüllung strebten. Sigurd hatte bemerkt, dass in Leanders Leben etwas Großes geschehen war. Er hatte aber keinen Mut Leander zu fragen, weil er dann gestehen müsste, auch Männer zu lieben, wenn er mit seiner Vermutung richtig läge. Dazu brauchte sich Sigurd keine weiteren Gedanken mehr zu machen, weil schon ein anderer Nägel mit Köpfen machen wollte. Leander war die Freundschaft mit Sigurd viel zu wichtig, als sie unnötig zu strapazieren. Es wird Sigurd nicht bestimmt schocken, wenn er sich ihm erklärte und ihm sagte, Männer zu lieben und er wolle, dass die Freundschaft niemals darunter zu leiden hätte. Da zur Zeit Daniel hier ist, wäre es die beste Gelegenheit sich dem Freund zu öffnen und ein klärendes Gespräch herbeiführen.Die Pause hatte gerade begonnen, als Leander Sigurd bat, sich zu Daniel und ihm zu setzen und das er mit ihm reden müsse. Er bat Sigurd, dass es für ihn wichtig sei, wenn Daniel dabei ist. Egal was er jetzt hören würde, würde nichts an der Freundschaft mit ihm ändern. Leander stand auf griff nach Sigurds Händen und schien sich an sie zu klammern. „Sigurd, falls du es noch nicht bemerkt haben solltest, ich stehe auf Männer und Daniel ist der Mann den ich liebe“ Nichts kam und verblüfft schaute Leander um sich und erwartetet eine Antwort, die aber nicht kam. Unerwartet für alle lachte Sigurd befreiend, umarmte Leander küsste ihn liebevoll auf Stirn und Wange, wandte sich auch Daniel zu, an den er gleichermaßen seine Zärtlichkeiten austeilte. „Ach Leander, wenn du wüsstest, mir ging es ebenso wie dir und wir haben beide sehr geschickt und gekonnt es vor uns verborgen“Fassungslos schaute Leander seinen Freund göztepe escort an und so langsam begann die Farbe in sein Gesicht zurück zu kehren. Strahlend schaute Leander Sigurd an und bat ihn nach Feierabend ihm alles zu erzählen. Daniel fährt gleich nach Hause und er wird Tante Vera bitten, dass Leanders Arbeitskolleg Sigurd zu Besuch kommen möchte. Sigurd mischte sich ein und fragte bescheiden an, ob es zuviel sein wurde Markus mitzubringen, der ihn heute von der Arbeit mit seinem Rad abholen wollte. Denke dass es Tante Vera nichts ausmachen würde, denn sie hatte es gern, wenn das Hass voll ist. „Weißt du Leander,“ Markus ist mein Freund, so wie Daniel der deinige ist. Leander kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, schüttelte den Kopf, verabschiedete sich liebevoll von Daniel und ging mit Sigurd zurück an die Arbeit.Endlich Feierabend. Sigurd und Leander hatten in der Zwischenzeit in dem überdachten Teil der Gießerei Platz genommen. Er war geschmackvoll mit winterfesten Palisander eingerahmt und mit duftenden Kletterrosen bepflanzt. Der gebogene Zugang bot sich förmlich an, ihn mit Clematis zu bepflanzen, die zur Zeit in einem tiefvioletten Ton blühten. Ebenso winterharte Gartenmöbel vervollständigten das Bild einer gemütlichen Sitzecke. Kutscherlampen unstrichen diese Idylle. Dieser Platz wurde in den Sommermonaten gern von den Besuchergruppen genutzt, um sich auszuruhen. Sigurd erzählte nun, wie er Markus kennen und lieben lernte. Er ist ihn bei einem seiner Einkäufe begegnet. Markus hatte Schwierigkeiten seine Einkäufe im Motorrad zu verstauen. Unschlüssig wusste er nicht, wo er den restlichen Einkauf, die Tüte Kirschen und die Tomaten ohne Einkaufsnetz verstauen konnte. Markus hinterließ bei Sigurd einen unglaublichen Eindruck. Der dunkle Fünfuhrschatten seines Bartes brachte sein Herz völlig aus dem Tritt und es begann ein wohliges Ziehen in seinem Unterleib, dass er nur zu gut kannte.Eigentlich war es um Sigurd geschehen. Er hatte sich von Knall auf Fall in den riesigen Hünen unsterblich verliebt. Seine Gedanken überschlugen sich, wie er diesen Typ für sich gewinnen könnte. Blitzschnell reagierte er und meinte betont lässig, er könne ja die Tüten ihm hinterher tragen. „Das ist die Idee überhaupt“, sagte Markus lächelnd, klopfte auf den Sitz und meint, es ist ein Zweisitzer und wir beiden Hübschen haben genug Platz. Wenn du willst kann ich dich auch später nach Hause fahren, obwohl ja Wochenende sei und wir viel Freizeit haben. Markus half mir beim Aufsteigen und stellte meine Füße auf die dazu passenden Pedalen ab. Dann gab er mit die Tüten in die Hand und bat mich meine Arme um ihn zu legen und dass immer mit meinem Körper mitgehen soll und bitte nicht gegensteuern, sonst würden wir uns gemeinsam auf die Fresse legen. Ich schloss meine Augen und klammerte mich fest an ihn und ließe mich von seinem starken Körper führen und instinktiv presste ich mich noch stärker an ihn, dass ihm wohl gefiel, als er an einer roten Ampel meine Hand drückte. In meiner Hose begann sich etwas zu regen und eine dicke Beule verlangte nach mehr Platz. Ich hoffte dass Markus es nicht bemerken würde. Ich dachte mir auch nichts dabei, als er an dem nächsten Zwangstop, sein Gesäß ein wenig nach hinten schob. Das Knattern eines Motorrades, dass Signal für Sigurd aufzustehen, da Markus bereits im Anmarsch war. Sigurd erklärte Leander, dass er die Geschichte später weiter erzählen würde. Er hatte kaum diesen Satz beendet, als Markus mit dröhnendem Motor in den Hof einfuhr. Er öffnete die Blende seines Helms und Sigurd bat Markus kurz abzusteigen. Was für ein Mann. Ein Kraftpaket! Ein außerordentlich liebenswürdiger und sympathischer Mann, ohne die aufgeblähten Muskeln der Bodybuilder, Er entsprach eher dem Sportlerideal eines Athleten sehnig-muskulös mit wohldefinierten Muskeln. Eine männlich sonore Stimme bestätigen die Sympathie, die Leander für den noch Fremden hegte, als er Leander liebenswürdig begrüßte. Sigurd erklärte Markus fim Schnelldurchlauf die Ereignisse, die zu dieser Einladung geführt hatten. Jetzt küsste auch Markus seinen Sigurd, hob ihn mit einer Leichtigkeit hoch und setze ihn auf dem Sitz des Motorrades ab. Leander schwang sich auf sein Rad und erklärte Markus, er möge den Weg einnehmen, den er eingeschlagen habe. Nach knapp einem Kilometer liegt ein einziges Anwesen, das Ziel unserer Einladung. Daniel wird uns mit Sicherheit empfangen, so was lässt er sich bestimmt nicht entgehen. Ein Lächeln umspielte Leanders Mund, als er liebevoll an seinen Daniel dachte.Leanders Arbeitskollege wurde mit großem Tam-Tam begrüßt, das natürlich wie wir wissn auf Daniels Mist gewachsen. Alles was mit seinem Leander zu tun hatte, war für ihn etwas besonderes. Auch Markus fand eine ganz besondere Beachtung. Daniel hatte ihn wie einen Halbgotte beschrieben, der gerade aus dem Olymp gefallen war. In der Motorradkluft sah er ja auch umwerfend gut aus. Durch das Spektakel der Begrüßung, das recht lautstark ausfiel, rief dann auch Tante Vera auf den Plan. Die Neuankömmlinge eilten auf Tante Vera zu und begrüßten sie herzlich. Tante Vera war ganz angetan von den beiden und bat sie einzutreten und freute sich über die ausgesprochene Höflichkeit der beiden. Mittlerweile war auch Leander eingetroffen. Nur Daniel wartete auf der Bank unter dem Walnussbaum.Sein Augen leuchteten als er Leander ankommen sah. Leander schob das Rad in den Geräteschuppen und wartete mit offenen Armen auf seinen Daniel. Sie umarmten sich, als hätten Jahre sie getrennt. Leander hielt ihn fest und sie gingen gemeinsam ins Haus, wo man bereits auf sie wartete. Fleißige Hände hatten den Tisch gedeckt und aus der Küche zogen Düfte durch das Haus, die eine köstliche Mahlzeit versprachen. Sigurd und Markus hatten sich selbst vorgestellt und fast alle neugierige Fragen beantwortet. Florian und Michael kamen beladen mit den ersten Schüsseln und stellten sie auf den gedeckten Tisch ab. Tante Vera kam als letzte mit der Fleischplatte und dem nach Lorbeer, Thymian und Rosmarin köstlich duftendem Braten, die sie schwungvoll absetzte. Nach dem üblichen „Lasst es euch schmecken“ haute die hungrigen Mäuler rein. Tante Vera schmunzelte in sich hinein und genoß dieses Zusammensein, wie eine Großfamilie, von der sie immer geträumt hatte. Es dunkelte bereits, als sich Sigurd und Markus verabschiedeten und sich auf den Weg nach Hause machten. Für sie beide war es ein schöner und gelungener Abend geworden. Markus war durch das Erbe einer Tante zu einem beträchtlichen Vermögen gekommen, das ihn unabhängig machte. Den größten Teil seiner Jugend verbrachte er bei dieser Tante, die ihn abgöttisch liebte. Sie war für ihn mehr Mutter als es die eigene je war und hätte sein können. Die zwei waren ein Herz und eine Seele. Unbemerkt von Markus selbst brachte sie ihn dazu, sich immer mehr Wissen anzueignen. Es flog ihm wie von selbst zu und er schaffte es mit Bravour, die besten Noten zu seinem Reifezeugnis zu erhalten. Nach ausgiebigen Reisen durch Griechenland und Italien, entschloss er sich Kunst- und Kulturhistoriker zu werden und begann zu studieren. Während seiner Studienzeit lernte er Sigurd kennen und war im Nachhinein darüber erstaunt, was Kirschen und Tomaten in Bewegung setzen konnte. Markus kaufte für sich und Sigurd eine alte Schmiede mit dem angrenzenden Wohnhaus und Nebengebäuden. Zwei Jahre hat es gedauert, bis das Haus umgebaut und bezugsfertig war. Die umgebaute Schmiede war der zentrale Mittelpunkt des Hauses um das sich alles herum gruppierte. Dank der ehemaligen Struktur der Anlage, war es möglich, einen geschlossen Innenhof zu gestalten, mit einem romanisch nachempfundenen Wandelgang. In der Mitte ein Brunnen, mit einer steinernen Kugel, die durch strömendes Wasser in Bewegung gehalten wurde. Selbst die Bepflanzung hatte einen meditativen Charakter, der diesem Ort ein wohltuendes Flair verlieh. Markus hatte großen Wert darauf gelegt mit Backsteinen und Fachwerk zu arbeiten. In der alten Scheune hatte Markus für seinen Sigurd eine Miniaturschmiede modernster Art eingerichtet, weil er wusste, das neben seinem Beruf, Sigurd als Hobby sich an der Schmiedekunst versuchte. Ein alter Schmiedemeister hatte Sigurd in seiner Freizeit viele Kniffe beigebracht und hatte ihm einen Teil seiner Aufzeichnungen vermacht, weil in der Familie kein Interesse bestand, die ihm sogar nach dem Tod de Großvaters den Rest der Dokumente, die der Opa gesammelt hatte, ihm zum Geschenk machten. Sie wussten ja, wie gern der Opa den Jungen hatte, den er oft lobte, weil er so gelehrig war und diesen Beruf scheinbar liebte.Das hatte Markus bewogen, seinen über alles geliebten Sigurd zu beschenkenVon alledem wusste natürlich Sigurd nichts. Er fragte auch nicht, wenn Markus das eine oder andere mal kurzfristig weg musste. Als Historiker war sein Wissen gefragt und oft musste er ganz spontan verreisen. Das war schon belastend, auch für Markus selbst und er bemühte sich um eine Dozentenstelle, um seine Beziehung nicht zu überstrapazieren. Er bekam es schon mit, dass Sigurd darunter litt, ihm aber vorspielte das es ihn nicht stören würde. Jetzt hatte es sich ergeben, dass er im nächsten Jahr zu Beginn des Jahres eine gut dotierte Stelle antreten sollte, unweit ihres jetzigen Lebensmittelpunktes. Er wollte Sigurd überraschen, dass sie endlich gemeinsam zusammen leben konnten. Meistens kam Markus zu Sigurd, um ihm den weiteren Weg zu ersparen und sie beide mehr Zeit füreinander hätten. Als sie wieder einmal süß ermattet sich auf den Laken rekelten „Was hältst du eigentlich davon mein Schatz“, schmachtete Markus seinen Sigurd an „Wenn wir gemeinsam eine Wohnung oder vielleicht ein Haus beziehen würden und lächelte Sigurd mit seinen treuen Augen, die sehr überzeugend sein konnten, verliebt an. Sigurd schoss in die Höhe und fragte: „Meinst du das im Ernst?“ fast ungläubig bat er Markus, seinen Vorschlag noch einmal zu wiederholen. Jetzt wurde Markus ganz ernst. Er fasste Sigurd bei den Schultern. „Bist du bereit mein Liebster mit mir gemeinsam dieses Wagnis einzugehen?“ Sigurd umschlang Markus und ihre Lippen fanden sich zu einem nie enden wollenden Kuss. Völlig außer Atem warf Sigurd sich über Markus und versicherte ihm, dass ohne ihn, eine Wohnung oder ein Haus nur ein umbauter Raum sei und der Himmel seine Farbe verliert. Markus erwiderte seine leidenschaftlichen Küsse und er sich darum bemühen würde das passende Objekt zu finden. Vielleicht, um Sigurd in die richtige Richtung zu drängen, sollten wir nach einem Objekt auf dem Lande suchen, Wir beide hatten ja immer schon mit dem Gedanken gespielt bostancı escort irgendwann aufs Land zu ziehen. Sigurd zeigte sich erwartungsgemäß erfreut und drängte sogar darauf, dass wir schnell handeln sollten, um den gierigen Maklern zuvorzukommen. Seine Stadtwohnung hatte hatte Markus bereits geräumt und die Wohnung weiter vermietet. Sigurds Wohnung war auch Markus Eigentum, das er für kleines Geld an ihn vermietet hatte. Sigurd wollte das so und da blieb er hart, auch wenn er mich ohne Ende lieben würde. In meiner Vorstellung sollte diese Wohnung so bleiben wie es war und wir sie nutzen würden, wenn wir in der Stadt waren und nicht mehr nach Hause fahren wollten. Das muss ich Sigurd nur noch beibringen. Ich kannte Sigurd nur zu gut, dass es für ihn Dinge gab, die ihm heilig waren. Manchmal fand er es traurig, dass wir nicht heiraten durften. Eine Liebe mit einem Versprechen zu besiegeln war für ihn eine immens wichtige Angelegenheit. Ernsthaft hatte ich mich mit ihm auseinander gesetzt und ihm vorgeschlagen, zu Hause bei ihm eine feierliche Zeremonie abzuhalten und mit einem Versprechen und Ringetausch abzuschließen. Natürlich werden wir dem Anlass gerecht werden und uns in Schale werfen und anschließend werden wir in einem anspruchsvollen Restaurant ein Menue zu uns nehmen. Sigurd war sehr angetan, welche Vorschläge ich ihm unterbreitete. Ab morgen werde ich mich hinsetzen und das Versprechen an dich aufschreiben. Markus riss Sigurd in die Arme und unter beständigem Flüstern bestätigte er seinem Schatz, wie sehr er ihn doch liebte. „Sollen wir nächste Woche losgehen und Ringe aussuchen Schatz“ fragte Markus ganz unverfänglich. Ein begeistertes Jauchzen beantwortete überschwänglich meine Frage. Roland, der führende Juwelier am Ort und ein begnadeter Handwerker, war ein Freund aus Kindertagen, der mich sehr gut kannte, den ich am kommenden Tag anrief. Wir verabredeten uns für den kommenden Montag um eine Vorauswahl von Ringen zu treffen. Er gab mir ein durchnummeriertes Ringgrößenmuster mit, um Sigurds Ringgröße festzustellen. Sigurd bekam das Gespräch mit und war hochzufrieden, was er erfahren hatte.Der wichtige Tag des Ringes, wie Sigurd ihn nannte, war angebrochen. Unsere Aktivitäten am Vortag köchelten auf kleiner Flamme, denn Sigurd befürchtete, dass wir verschlafen würden. Morgen Schatz, versprach Sigurd seinem Markus, wird er ihn verwöhnen, dass ihm Hören und Sehen vergeht. Pünktlich wie die Maurer erreichten wir die Goldschmiede, die gerade erst das Geschäft eröffnete. Wir wurden von einer charmanten Dame begrüßt, die uns bat Platz zu nehmen. Herr Klausner hat sie bereits erwartet und wird jeden Moment erscheinen. Ein Mann mit Goldrandbrille und Gelehrtenhabitus begrüßte uns lächelnd. Sichtlich erfreut Markus zu sehen , ging er auf ihn zu und umarmte ihn freundschaftlich. Er begrüßte Sigurd mit aufrichtigem Ausdruck in seiner Stimme, als er Sigurd kundtat, wie sehr es ihn freue, ihn kennen zu lernen. Roland Klausner hatte wieder einmal seinen berühmten guten Geschmack bewiesen. Die vorgelegten Ringe fanden auf Anhieb sofortigen Zuspruch von Markus und Sigurd. Platinringe in matt gehämmert. Die Außenkante leicht erhöht und glänzend poliert. Das Datum für die Gravur stand leider noch nicht fest, stellt aber kein Problem dar, versicherte Roland. Es würde reichen in den nächsten zwei Tagen die Daten einzureichen. Der Tag des Gelöbnisses. Wir hatten uns sehr gut vorbereitet. Wir saßen im Wohnzimmer auf dicken Kissen auf dem Teppich. Räucherkerzen verbreiteten schwere orientalisch Düfte. In mehren Vasen verschiedener Größen hatte Sigurd das Wohnzimmer mit vielen Blumen geschmückt. Zu Beginn des Rituals hatte Sigurd ein Beistelltisch an die Seite gestellt und wie einen Altar hergerichtet Zwischen den Kerzen, die noch nicht entzündet waren stand eine schmale Schale in der zur Zeit das Räucherwerk abgebrannt wurde. Zwei Schälchen gefüllt mit Wasser standen vor den Kerzenleuchtern. Sigurd bat mich die Augen zu schließen und erinnerte mich daran, ob ich die Ringe mitgebracht habe. Ich nickte und es war ihm deutlich die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Nochmals bat er mich, die Augen zu schließen und ich möge mich durch die Zeremonie führen lassen Er fragte: „Bist du bereit, antworte mit ja,“ mein „Ja“ ließ ihn tief seufzenEr reichte mir die Kerze, die er mit Bedacht entzündeteWir werden die Kerzen miteinander tauschen, als Symbol das eigene Leben vertrauensvoll in die Hand des anderen zu legenDieser Teil der Zeremonie hatte uns zutiefst berührt und einige Tränen sind schon geflossen.Wir steckten die Kerzen nach dem Tausch auf ihren Platz im LeuchterSigurd reichte mir nun das Schälchen Wasser von seiner Seite und bat mich das Gleiche es mit ihm zu tun. „Soll dieses Wasser das beständige Fließen unseres gemeinsamen Lebens stets vergegenwärtigen und wenn wir das Wasser trinken, soll unser Versprechen sich mit unseren Seelen verbinden“ Schweigend und andächtig hatten wir die Zeremonie der fließenden Wassers vollendetNach einen Moment der Stille bat mich Sigurd die Ringe vor uns zu platzieren und mit dem Tausch der Ring zu beginnen, die dann mit dem gegenseitigen Gelöbnis unser Versprechen besiegeltenLiebevoll steckte ich den Ring an Sigurds Finger und mein Gelöbnis brach alle Dämme in ihm und lautlos rollten seine Tränen die Wangen hinab. Schnell hatte er sich wieder beruhigt und feierlich begann er sein Gelöbnis vorzutragen, dass zuvor mit dem Ringetausch begonnen hatte.Was für ein Gelöbnis, das mir sehr ans Herz ging. Wie von selbst fanden sich unsere Lippen Leidenschaftliche Küsse wechselten sich ab mit ewigen Liebesschwüren.Jetzt wurde mir erst so richtig bewusst, wie glücklich ich mit Sigurd war. Das richtige Gefühl, dass ich ihn zu meinem Partner wählte, bestätigt sich Tag für Tag. Ich gehe mit seinem Namen schlafen und am Morgen er ist immer mein erster Gedanke. Sigurd war noch ganz gefangen von der Zeremonie, die er sehr genossen hatte. Unterdessen hatte ich ein Taxi bestellt für den Besuch im Restaurant. Wir lagen gut in der Zeit, weil ich für 12 h einen Tisch für Zwei bestellt hatte und ein Menü, das nicht auf der Karte zu finden war. Unterwegs erzählte ich Sigurd von den Einzelheiten, die ich für uns vorab getroffen hatte. Sigurd sah das ganz locker und meinte in diesen Dingen hätte ich ja die weitaus größeren Erfahrungen. Der Speisesaal war ein heller und lichtdurchfluteter Raum, der eine wohltuende Ausstrahlung verbreitete. Das Lokal war noch mäßig besucht und der Kellner führte uns an den reservierten Tisch. Die Bedienung war freundlich und aufmerksam und das Essen wurde ohne nennenswerte Verzögerung serviert. Das Speisen hatten vorzüglich gemundet das durch ein gutes Trinkgeld quittiert wurde. Sigurd lobte das Essen in höchsten Tönen. Abermals ließen wir ein Taxi kommen, dass mich und Sigurd in unser gemeinsames Glück fahren sollte.Während der Fahrt sagte ich zu Sigurd, dass ich eine Überraschung für ihn geplant hatte, zu der wir jetzt hinfahren werden. Das Ziel hatte ich für den Taxifahrer auf einem Zettel geschrieben, damit Sigurd nicht das Ziel erfährt. Kurz vor dem Ziel dirigierte ich den Taxifahrer an den Rand eines kleinen Baumbestandes, der keinen Einblick auf das Grundstück zuließ. Wir bezahlten und stiegen aus. Als das Taxi verschwunden war, verband ich Sigurds Augen, küsste ihn und nahm ihn bei der Hand„Vertrau mir Liebster, wie auch ich dir vertraue.“ „Ich führe dich nun zu deinem Hochzeitsgeschenk“ , dass wir uns gemeinsam teilen werden. Das alte mit Girlanden geschmückte Tor wartete bereits auf den Einlass seiner neuen Herrschaft. Kurz vor dem Tor blieb ich stehen und bat Sigurd eine Moment zu warten. Schließe bitte deine Augen. Ich werde dir jetzt die Binde von den Augen nehmen und du darfst dann dein Geschenk in Besitz nehmen. Ich stellte mich neben ihn, nahm seine Hand und sagte: „ Bitte öffne deine Augen und willkommen in deinem, in unseren neuen Zuhause“ Noch nie habe ich Sigurd so erstaunt und berührt gesehen. Lange standen wir ohne ein Wort zu sagen vor der Tür. „Lasst uns hineingehen und unser Schlösschen in Besitz nehmen Liebster. „Wenn du wüsstest liebster Markus, wie es in mir aussieht, ich kann meine Tränen kaum zurückhalten vor Glück. Alle Schmerzen, die je mein Leben belasteten, fließen einfach weg, ohne Narben zu hinterlassen. In Worte vermag ich es nicht fassen, wie sehr ich dich liebe. Machen wir eine kleine Rundgang, damit du einen kleinen Überblick über unser Liebesnest bekommstEr hielt sich an meiner Hand fest und zeigte bei keinem seiner Schritte die Absicht, seine Hand aus der meinigen zu lösen.Im großzügigen Eingangsbereich stand für uns eine Flasche Champagner bereit mit der wir auf das neue Haus anstoßen wollten. Auf einem kleinen Tischen lagen Brot und Salz die traditionell bei einem Einzug in ein neues Heim das Haus und seine Bewohner schützen soll. Der Rundgang zog sich ein wenig in die Länge. Sigurd konnte es nicht fassen wie schnell ich alles realisiert hatte. Das Haus war komplett und neu eingerichtet. Zögerlich fragte ich Sigurd ob er noch eine Überraschung vertragen könne. Sigurd war einfach nur noch sprachlos und konnte vor Rührung kaum etwas sagen. Markus kannte sehr wohl Sigurds Hintergrund, in der das Wort Liebe als eine blasse Silhouette erscheint. Er wird schon dafür sorgen, dass Sigurd nun zu ihrem gemeinsamen Mittelpunkt gehört und er dafür Sorge trägt dass seinem Schatz niemand ihm ein Leid antun wird. Gemeinsam gingen sie wieder in den Eingangsbereich und schlürften vom Champagner, der mit Sicherheit Sigurds Nerven beruhigte. Ein kleiner Schwips zeigte bereits Wirkung und er bat Markus ihn zur nächsten Überraschung zu bringen. Markus schmunzelte und meinte, dass es sicherer sei, den Champagner mitzunehmen. Markus kündigte seinem Schatz an, das abermals seine Augen verbunden werden. Unverzüglich verband er ihm die Augen und mit einer Hand nahm er Sigurd im Schlepptau und in der anderen Hand den Champagner und zwischen den Fingern die zwei Gläser. Unterwegs säuselte Markus Sigurd ins Ohr, wie sehr er sich auf das neue Bett freue und er sich es gerade vorstelle, wie sehr es ihn wohl kirre macht, wenn die Ketten rasseln. die an der Decke angebracht sind. Da fing aber einer direkt an zu schnaufen und zu jammern. Mit einer Hand zog Markus Sigurd an sich heran und küsste ihn leidenschaftlich. Markus schien Freude daran zu haben seinen Liebling zappeln zu lassen. An der Tür zur neuen Schmiede bat Markus seinem Augapfel sich noch eine kleinen Moment zu gedulden. Er öffnete die Tür, griff zum Lichtschalter und bat Sigurd noch ümraniye escort zwei Schritte in den Raum hinein zu gehen. Markus stellte sich hinter Sigurd. Gleichzeitig mit der Abnahme der Binde sagte er: „Das ist dein Reich und mache es dir zu eigen“. Was sich jetzt ereignete, ist kaum in Worte zu fassen. Was für eine grenzenlose Freude tat sich vor meinen Augen auf. Für Sigurd wurde ein Wunder wahr. Seine Tagträume und Wünsche hatten sich förmlich materialisiert und seine Fassungslosigkeit ließ seine Freude sich nur so ausdrücken. Markus eilte zu Sigurd hielt ihn ganz fest an sich gedrückt und begann ihn zärtlich zu streicheln, bis er sich langsam wieder beruhigte. Sigurd kuschelte sich eng an seinen Freund und genoss die Wärme seines Körpers. Später erklärte er es Markus so. Die Schmiede, die du für mich eingerichtet hattest, war als Wunsch der Brennpunkt meines Lebens. Alle unerfüllten Wünsche, alle Ablehnungen und das was ich in meinem Leben vermisste, hatten sich in diesem einem Wunsch vereinigt. Wie ein Vulkanausbruch brach erst alles in sich zusammen und hat sich dann mit Macht entladen, wie ich es tat. Markus drückte ihn noch enger an sich und bedeckte sein Gesicht mit unzähligen Küssen. Irgendwie fühle ich mich befreit von allen Zwängen und Schmerzen, die mich unbewusst belastet hatten. So aufgemuntert und getröstet tranken sie noch die Flasche leer. Sigurd zog Markus an die Esse und erklärte ihm alle Werkzeuge und für was sie benutzt werden. Jetzt was er in seinem Element und versprach so schnell als möglich für ihr gemeinsames Haus ein Hufeisen zu schmieden, als Schutz für das Haus. Markus lächelte in sich hinein und er wusste, dass er genau das Richtige getan hatte für sich und seinen Freund ein Nest zu bauen, in dem sie sich schon jetzt anfingen wohlzufühlen. Markus war unendlich glücklich einen Mann gefunden zu haben, der ihn bedingungslos liebt und den er auch so lieben konnte, ohne Forderungen zu stellen. Er war vernarrt in ihn, schon als sie sich zum ersten mal trafen. Markus küsste ihn sanft und fragte ihn: “Bist du bereit für mich mein Schatz“ , flüsterte Markus. „Lass uns Hochzeit feiern“ rief Sigurd voller Inbrunst. „Nur du allein geliebter Mann, hast das Recht diese Frage an mich zu richten“ mit dem Brustton seiner Überzeugung richtete Sigurd diese Antwort an den Mann, den er so liebte. Markus hörte nicht auf seinen Sigurd zärtlich zu streicheln und zu liebkosen. „Unsere Verbindungen sind im Himmel geknüpft und die Erde hat uns die Lust geschenkt“ erklärte Markus und fuhr fort, dass er bereit sei mit dem Mann alles zu teilen, dem er sich selbst versprochen hatte und dem er sich so nah und eng verbunden fühlte.Endlich hatten wohlig und entspannt sich zwei Liebende in ihrem neuen Bett wiedergefunden. Ihre Augen spiegelten des anderen Liebe. Zärtlich erkunden sie den Körper des anderen. Markus schob langsam sich ganz tief in Sigurd hinein. Wohliges Stöhnen als Antwort für die beginnende Lust ließ Sigurds Körper aufbäumen und sein Luststab der leicht gebogen auf seinen Buchnabel zeigte begann fließend sein Precum abzugeben, dass Markus mit seiner freien Hand auffing und seinen Schwanz mit einrieb, der sein Tempo bereits erhöht hatte. Seine Hand gut geschmiert vom Vorsaft begann nun Sigurds Schwanz fest zu bearbeiten. Angefeuert von Sigurds Lustschreien begann Markus seinen Teufelsritt. Nahezu brutal stieß er sich schneller und tiefer in sein Paradies hinein und immer wieder schrie er den Namen des Geliebten, der sein jaaaaah keuchend und vor Lust schaudernd hinaus schrie. Wellen der Lust begannen sich zu vereinigen. Schweißnass glänzten ihre Körper und ihre glühenden Liebesschwüre hüllten sie in den Feuermantel der gegenseitigen Begierden. Markus beugte sein Gesicht und seine Lippen suchten den Mund des Geliebten. Tief drang seine Zunge in seinen Mund und umspielte Sigurds Zunge als wenn sie sich verknoten wollten. Markus spannte seine Muskeln und seine Zunge stieß tief in den Mund Sigurds, mit dem gleichen Rhythmus in die er seinen Schwanz in die Lustpforte hämmerte. Sigurd begann zu schreien. Ihre Zungen lösten sich voneinander und obszöne Worte wanderten von Mund zu Mund. Aufgeilende Sätze ließen ihr Tempo steigen und die beginnenden Eruptionen eröffnete das Hecheln ihres Atems und a****lisches Röcheln läuteten des Start ein. Sigurd verschoss seine Liebesgaben, während sein heftiger Orgasmus Markus Schwanz massierte. Begierig leckte Markus den heißen Liebesbeweis seines Partners, der weit über seinen Kopf hinaus geschleudert wurde. Noch einmal schrie Sigurd vor Lust, als Markus sich brüllend in ihm entlud. Heftig pulsierend entlud sich Ladung für Ladung ganz tief in ihm. Markus legte sich auf Sigurd, sein immer noch steifer Riemen tief im Innern des Freundes, bewegte er sich rutschend auf seinem Körper. Immer noch geil auf den Geliebten flüstert er ihm Worte des Begehrens in das zu ihm geneigte Ohr. Er spürte das Erschauern die seine Worte hervorriefen. Er tastete nach der Fernbedienung, die in seiner Reichweite lag. Langsam begannen Ketten zu rasseln und wie in Zeitlupe begann sich der Sling auf die Liebenden hinabzusenken. Markus zog ganz langsam seinen Schwanz aus Sigurd, der bereits einem neuen Höhepunkt entgegenfieberte. Mit der Fernbedienung dirigierte Markus den Sling auf eine Stelle außerhalb des Bettes. Behutsam bettete Markus seinen Sigurd auf das jetzt noch kalte Leder des Slings. Er ging immer wieder um den Sling herum und begann seinen Freund einzuölen. Jetzt Liebster wirst du für immer mein sein, flüsterte Markus in sein Ohr. Nun begann er Sigurd mit Ledermanschetten zu fesseln. Sigurd schrie seine Lust hinaus und sein bewegendes Geständnis verbunden mit der Bitte er solle sich ihn zu eigen machen, brachten Markus fast der Raserei nahe. Er nahm den Körper seines Freundes in Besitz, der sich ihm für immer verschworen hatte, in guten, wie in schlechten Zeiten. Ihre Lippen bebten vor Glück und er verschloss den Mund des Geliebten mit leidenschaftlichen Küssen. Er begann den Sling in Schwingungen zu versetzen und genoss es, wie Sigurd hin und her an ihm vorbei schwebte. Seine Geilheit wuchs in diesem Moment ins Unermessliche. Er stelle sich in Position, um sich in Sigurds Tiefe versenken zu können. Mit wenigen Handgriffen verstellte er die für ihn passende Höhe des Slings und korrigierte die Höhe der Beine, die jetzt die Pforte zu Markus Paradies in voller Größe zeigte, die nur auf den erneuten, auf seinen Zustoß wartete. Dünne Fäden rannen aus der auf ihn wartenden Öffnung, die von der letzten Lustfahrt Zeugnis gaben. Ganz nah trat Markus heran und seine dicke und glänzende Eichel drückt sich gegen den Eingang der nun anfing konvulsivisch zu zucken. Markus verrieb den Rest seiner Entladung auf seinen Schwanz, der bereit war sich tief in ihn zu versenken. Seine Hände begannen die Innenseite der Schenkel des Freundes zu streicheln. Ein heftiges Aufstöhnen verriet ihm die Bereitschaft Sigurds mit ihm ihrer Liebe ein neues Denkmal zu setzen. „Bist du bereit Liebling?“ eine Frage, die sich im Prinzip nicht stellte. Ein geiles Lächeln erreichte den Freund, der ihm nur ein zu williges „Stoss zu“ entgegenrief. Mit aller Kraft stieß er zu. Stieß seinen Prügel tief in das Innere seines Freundes. Beachtete nicht den seinen gellenden Schrei und nicht sein schmerzliches Wehklagen, das ebenso schnell in ein lüsternes Wimmern überging. Markus begann heftig sich in seinem Innern auszutoben und seine Stöße gewannen an Geschwindigkeit. Sigurds Körper bäumte sich auf vor Lust und seine Arme brachte die Ketten zum klirren, dass ihn nur noch lauter aufschreien ließ. Sein „Ich Komme“ klang in den Ohren des Stößers wie eine Aufforderung, jetzt noch tiefer und fester sich zu spüren. An seinem pumpenden Schwanz spürte er den den Orgasmus des Freundes, der jetzt auch seinen Orgasmus einläutete. Gewaltig entlud er sich in seinem Schatz und Sigurd schrie weiter, als er die Schübe gewaltiger Entladungen tief in sich spürte. So intensiv hatten beide ihren gemeinsame Entladung nicht erlebt. Markus sank über den Körper des Mannes den er so begehrte zusammen. Ganz langsam zog er sich aus Sigurd heraus begann ihn zu küssen und bat ihn einen Moment sich zu gedulden.Mit einem großen Badetuch kam er zurück und wickelte Sigurd ein ging in das Badezimmer und ließ warmes Wasser in die Wanne. Aus einem Kühlschrank, der raffiniert in eine Nische integriert war, entnahm er eine Flasche Champagner packte sich Sigurd auf seine Schultern und ging ins Badezimmer. Den Champagner, aus dem sie abwechselnd aus der Flasche tranken, stelle er ab, und schälte Sigurd aus dem Badetuch. Ein exotischer Duft entstieg dem Badewasser, der sich wohltuend im Raum verbreitete. Markus setzte sich zuerst in die breite Wanne und bat Sigurd sich auf seinen Schoß zu setzen, der schon lüstern auf ihn wartete, wie er lächelnd meinte. Freudig erregt ließ Sigurd sich langsam nieder und mit einer Hand korrigierte Markus seinen Luststab, der sich unter Wasser noch leichter in Sigurd bohrte. Seufzend ließ er sich fallen, begleitet vom befreiendem Stöhnen seines Mannes. Markus zog den leicht seufzenden Freund ganz nah an sich heran und begann in intensiv zu streicheln. Er griff ihm zwischen die Beine und knetete Sigurds mächtige Eier, dass er mit dumpfen Lauten beantwortete. Sigurd zog seine Knie an und drehte sich auf Markus Ständer, der noch tief in ihm steckte. Markus schob sich ihm entgegen und so saßen sie Gesicht an Gesicht. Mit beiden Händen begann er Sigurd hochzugehen und ließ ihn wieder auf zurück auf seine Schwanz fallen. Mit seinen Füßen stützte sich Sigurd so ab, dass er in die Hocke geriet, um selbst auf dem Schwanz seines Hochzeiters zu tanzen. Immer schneller ging das Auf und Ab und er fickte seinen Schwanz in Markus Hand. Schon deuteten die ersten Anzeichen auf die kommende Entladung. Das laute Stöhnen zündete beider Feuerwerk. Sigurd schrie die Lust aus einem Körper und die Zeugen seiner Lust verbreitetem sich im warmen Wasser. Ein Hecheln kündete die Samenspende Markus an, als er mit „Ich liebe Dich Sigurd“ laut stöhnend sich in ihm ergoß.Gluckernd verließen die letzten Reste des Badewassers die Wanne, während sich die Liebenden ihre erhitzten Körper abduschten. Lächelnd schauten sie sich an, als sie gegenseitig ihre Körper trockneten. Ganz sanft berührten sich ihre Lippen und machten sich auf den Weg ins Schlafzimmer. Fürsorglich zog Markus die Decke hinauf und mit seinen Fingern zeichnete er die Linien seines Gesichtes nach. Ich liebe dich für immer, flüsterte immer wieder Markus dem Geliebten ins Ohr. Fest umschlungen hatten sich die Liebenden zum Schlaf gebettet. Nur das Knistern und Knacken des Hauses flüsterte in ihren Träumen. Der Wind der über das Dach rollte, sich im Rosenspalier verfing, versprach mit seinem lachenden Grollen ewigen Schutz

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